Agence exclusive en Suisse pour des Oeuvres Dramatiques et d’Orchestre

Actualités

Erich Wolfgang Korngold - The Sea Hawk Suite

Mit gerade einmal 22 Jahren wurde er Musikdirektor an der Hamburger Oper, nicht viel später veröffentlichte er seine Oper Die tote Stadt, die in den folgenden Jahren von mehr als 80 Opernbühnen weltweit übernommen wurde. Es lief für Erich Wolfgang Korngold so richtig gut, ein Erfolg reihte sich an den anderen - bis 1938. Korngold war jüdischer Herkunft und 40 Jahre alt beim sogenannten «Anschluss» Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland, und noch rechtzeitig gelang ihm die Flucht in die USA, es verschlug ihn wie so viele andere jüdische Künstler:innen nach Hollywood. Trotz seines etwas zwiespältigen Verhältnisses zu der künstlichen Glitzerwelt avancierte Korngold aber dennoch zu einem der bedeutendsten Architekten des Hollywood Soundtracks. 1940 schrieb er die Musik für Michael Curtiz' Piratenfilm «The Sea Hawk» mit Errol Flynn in der Hauptrolle. Der Stil und der Umfang seiner Partituren für die vier verwegenen Errol-Flynn-Filme findet bis heute noch seinen Nachklang in vielen modernen Filmen, nicht zuletzt in «Star Wars». Mit seiner Begabung als Opernkomponist revolutionierte der mehrfache Oscar-Preisträger die Filmmusik, der opulente Orchesterklang und die symbolträchtigen Leitmotive, die mit dem Goldenen Zeitalter Hollywoods in Verbindung gebracht werden, waren weitgehend seine Schöpfung. Eine Auswahl der schönsten Szenen dieser Filmmusik findet sich in der Sea Hawk Suite wieder, die auch in der Schweiz immer wieder gerne aufgeführt wird, ein weiteres Mal am 06.11. in St. Gallen mit dem Sinfonieorchester St. Gallen unter der Leitung von Pietro Rizzo.

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Erich Wolfgang Korngold - Eine Musik zu Shakespeares 'Viel Lärmen um nichts'

Das bemerkenswerte Revival, welches die Musik Erich Wolfgang Korngolds in den vergangenen Jahren erlebt, umfasst erfreulicherweise auch schlanker gehaltene Konzertwerke. Korngold, einst als Wunderkind in Wien gefeiert, während des Nationalsozialismus in die Vereinigten Staaten emigriert, machte sich im amerikanischen Exil vornehmlich als Komponist von Filmmusiken einen Namen, ein Genre, welches er förmlich revolutioniert hatte. Insbesondere seine Schauspielmusiken kann man als Vorläufer seiner passgenau inspirierten Kompositionen für das Kino ansehen. Einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hat seine Musik zu Shakespeares Viel Lärmen um Nichts. Diese durchaus eigenständige Komposition folgt der Tradition der klassischen Bühnenmusik, wobei Korngold hier selbstbewusst eigene, allerdings stets der Handlung entsprechende Akzente setzt. Der Komponist geht allerdings noch über die traditionell mehr als Lückenfüller bestimmte Funktion hinaus, indem er auch gesprochene Passagen in Form eines Melodrams einwebt ganz der jeweiligen Stimmungslage des Textes folgend. Insgesamt trägt diese Schauspielmusik der heiteren Grundstimmung der Komödie Rechnung. Die quirlig originelle Musik ist aber auch ohne das Theaterstück, als reines Konzertstück durchaus reizvoll und unterstreicht in den insgesamt 17 Nummern den Einfallsreichtum Korngolds. Auszüge aus dieser Musik aufgeführt werden am 23.10. vom Ensemble 900 unter der Leitung von Francesco Bossaglia in der Aula des Conservatorio della Svizzera Italiana.

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Joseph Martin Kraus - Incidental Music to Olympie

Ein deutscher Zeitgenosse Mozarts war der Komponist Joseph Martin Kraus, der den grössten Teil seiner kurzen Karriere am schwedischen Hofe Gustavs III. in Stockholm verbrachte. Seine unter anderen auch von Joseph Haydn und Gluck bewunderte Musik, zeichnet sich durch eine feurige, leidenschaftliche Qualität aus, die oft mit dem Haydn der frühen 1770er Jahre, der sogenannten Sturm und Drang-Zeit verglichen wird. Doch obwohl offensichtliche Parallelen zu Haydn erkennbar sind, ist seine Musik der 1780er Jahre stilistisch fortgeschrittener; man kann diesen Stil vielleicht besser als Teil der norddeutschen symphonischen Tradition betrachten. 1782 für eine schwedische Adaption der gleichnamigen Tragödie von Voltaire in d-Moll komponiert, handelt es sich bei Incidental Music to Olympie um eine klassische Schauspielmusik für Orchester, bestehend aus 7 Sätzen - Ouvertüre, Marsch sowie Zwischen- und Nachaktmusiken. Mit 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotten, 2 Hörnern und Streichern eher klein besetzt, ist es einem Klangkörper nichtsdestotrotz möglich, einen ausdrucksstarken, dunklen und dramatischen Ausdruck zu erzeugen. Keiner echten Tragik weicht die Musik aus, verbindet hochemotionale Ausbrüche mit eleganter klassischer Formstrenge und unterstreicht Kraus’ Ruf als eigenständiger „schwedischer Mozart“. Auf internationaler Tournee unterwegs ist das Kammerorchester Basel mit diesem bemerkenswerten Stück im Oktober, Dezember und im Januar, den Auftakt bildet die Aufführung am 20.10. in Den Haag unter der Leitung von Kristian Bezuidenhout.

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Fonction

Agence exclusive en Suisse pour des oeuvres dramatiques et d’orchestre pour les maisons d’édition de musique
Boosey &Hawkes/Bote & Bock GmbH,
Anton J. Benjamin Musikverlage,
Schott Music GmbH & Co. KG,
Universal Edition AG
et pour de divers sous-éditions
Autres informations

Représentations

Jeudi,

Arnold Schönberg

Moses und Aron - Oper in drei Akten
Mit dem Sinfonieorchester Basel und dem Ensemble Theater Basel
Dirigent/chef d'orchestre: André de Ridder
Inszenierung: Benedikt von Peter, Felix Rothenhäusler
Ort: Basel (Theater)

Jeudi,

Igor Strawinsky

L'Oiseau de feu/Der Feuervogel - Ballett in zwei Bildern
Mit der Beaver Dam Company
Dirigent/chef d'orchestre: ab Tonträger
Choreografie: Edouard Hue
Ort: Genève (La Comédie)

Vendredi,

Igor Strawinsky

L'Oiseau de feu/Der Feuervogel - Ballett in zwei Bildern
Mit der Beaver Dam Company
Dirigent/chef d'orchestre: ab Tonträger
Choreografie: Edouard Hue
Ort: Genève (La Comédie)

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