Schott journal

Nicht wenige Orchester und Ensembles auf internationaler und natürlich auch auf nationaler Ebene haben sich fast gänzlich dem Streicherklang verschrieben, setzen sich also aus Streichinstrumenten zusammen, so beispielsweise die Camerata Bern, das Zürcher Kammerorchester, die Camerata Zürich und die Festival Strings Lucerne. Diese spezifische klangliche Zusammensetzung bietet nicht lediglich technische und organisatorische Vorzüge, da die Bogeninstrumente Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass derselben Familie angehören, sozusagen miteinander verschmelzen, kann ein homogener und geschlossener Klangkörper erzeugt werden: Von sehr zart und filigran bis hin zu kraftvoll und intensiv, ohne dass die Balance zwischen verschiedenen anderen Instrumentengruppen wie zum Beispiel den Bläsern neu austariert werden muss. Dieser Konzentration auf eine Instrumentengruppe trägt nun die jüngste Ausgabe des Schott journals mit dem aussagekräftigen Titel ‘A Matter of Strings’ Rechnung. Zur Aufgabe gemacht hat es sich die Redaktion von Schott Music, eine breite Palette an Streichorchesterwerken, vornehmlich aus den vergangenen 20 Jahren, zusammenzustellen. Die Ausbeute ist überzeugend, die Vielfalt beeindruckend. Hinweise auf Uraufführungen weltweit, einmal mehr auf das Hans Werner Henze-Jubliäumsjahr 2026 und wertvolle Tipps für Programmplanungen bilden auch in dieser Ausgabe des Schott journals die Themenschwerpunkte.

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