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Sommer, été, estate = Festivalsommer
Der diesjährige Festivalsommer hat auch in der Welt der klassischen Musik bereits mitte Juli Fahrt aufgenommen. Den für das von uns vertretene Repertoire relevanten Auftakt hat das beliebte Verbier Festival gebildet, welches zwar demnächst auch schon wieder die Tore schliessen wird, ist man aber schon in der Gegend unterwegs, empfiehlt sich unbedingt ein Abstecher in das beschauliche Walliser Bergdorf Ernen. Das etwas kleinere, jedoch nicht minder interessante Festival mit mittlerweile internationaler Ausstrahlung lockt wie immer mit einer ausgeklügelten Programmgestaltung. In einem mittelalterlichen Ambiente darf man am Murten Classics durchaus auch zeitgenössische Musik geniessen, im Osten der Schweiz wiederum, am Davos Festival, werden vor allem junge Musiker:innen glänzen und vermutlich wie immer ein ebenso junges Publikum ansprechen. Und last but not least startet am 13.08. das renommierte Lucerne Festival, die Crème de la Crème aller Festivals sozusagen, und dies unter neuer Intendanz, so dass man also durchaus auf neue Akzente gespannt sein darf. Mit dabei einmal mehr zahlreiche, von uns vertretene Werke, interpretiert von erstklassigen Orchestern und Solist:innen im Konzertsaal des KKL, welcher nicht nur architektonisch, sondern vor allem auch durch seine einzigartige Akustik besticht. Mit dem Ausklang dieses heissen Festival-Sommers am 13.09. wird dann quasi auch schon wieder der nahtlose Übergang in die vielversprechende neue Saison 2026/2027 eingeläutet. Mehr dazu demnächst...
Schott journal
Nicht wenige Orchester und Ensembles auf internationaler und natürlich auch auf nationaler Ebene haben sich fast gänzlich dem Streicherklang verschrieben, setzen sich also aus Streichinstrumenten zusammen, so beispielsweise die Camerata Bern, das Zürcher Kammerorchester, die Camerata Zürich und die Festival Strings Lucerne. Diese spezifische klangliche Zusammensetzung bietet nicht lediglich technische und organisatorische Vorzüge, da die Bogeninstrumente Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass derselben Familie angehören, sozusagen miteinander verschmelzen, kann ein homogener und geschlossener Klangkörper erzeugt werden: Von sehr zart und filigran bis hin zu kraftvoll und intensiv, ohne dass die Balance zwischen verschiedenen anderen Instrumentengruppen wie zum Beispiel den Bläsern neu austariert werden muss. Dieser Konzentration auf eine Instrumentengruppe trägt nun die jüngste Ausgabe des Schott journals mit dem aussagekräftigen Titel ‘A Matter of Strings’ Rechnung. Zur Aufgabe gemacht hat es sich die Redaktion von Schott Music, eine breite Palette an Streichorchesterwerken, vornehmlich aus den vergangenen 20 Jahren, zusammenzustellen. Die Ausbeute ist überzeugend, die Vielfalt beeindruckend. Hinweise auf Uraufführungen weltweit, einmal mehr auf das Hans Werner Henze-Jubliäumsjahr 2026 und wertvolle Tipps für Programmplanungen bilden auch in dieser Ausgabe des Schott journals die Themenschwerpunkte.
Funktion
Vereinigter Bühnen-und Konzert-Vertrieb
Exklusivvertretung der Musikverlage Schott Music,
Universal Edition und diverser Subverlage
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Aufführungen
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