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Erich Wolfgang Korngold - Konzert D-Dur für Violine und Orchester

Von Kritikern seinerzeit gönnerhaft als ‚Hollywood-Concerto’ bezeichnet, hat das Violinkonzert des Oscar-preisgekrönten Komponisten Erich Wolfgang Korngold doch sehr viel mehr zu bieten. Ein Potpourri der schönsten Leinwandhits ist dieses dreisätzige Orchesterstück allemal, die Erzählstränge feingliedrig, lieblich, aber auch aggressiv und durchaus wuchtig miteinander verknüpft, zählt es jedoch zu den spätromantischen Meisterwerken schlechthin. Seinerzeit von der Presse nicht gut aufgenommen und dem entsprechend ausbleibendem Erfolg, wird das Stück heute mehr und mehr geschätzt, gespielt und gehört mittlerweile zum Standardrepertoire. Ein unschlagbar schwelgerisches, jedoch nicht kitschiges Stück Musik ist es, welches von zahlreichen Solist*innen in der Vergangenheit auf ganz unterschiedliche Art und Weise interpretiert worden ist. Freuen darf man sich nun anlässlich des diesjährigen Lucerne Festival auf eine weitere Auslegung von Ray Chen, am 22.08. im KKL in Luzern gemeinsam mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Jakub Hrůša.

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Yürüyen Köşk

In keine Schublade lässt sich der türkische Komponist und Pianist Fazil Say stecken, und geht es um gesellschaftspolitische Themen, nimmt er kein Blatt vor den Mund. Dementsprechend sind ihm auch in musikalischer Hinsicht jegliche Berührungsängste fremd: Jazzrhythmen, Volksmusik und Dur-Moll-Tonalität finden in Fazil Says Schaffen einen Platz, seine Tonsprache ist mit Einflüssen der traditionellen arabischen Musik bis zu Techniken der europäischen Moderne unterlegt. Thematische Schwerpunkte bilden in zahlreichen seiner Werke sowohl die weiter zurückliegende und die jüngere Vergangenheit, als auch die aktuellen Entwicklungen seines Heimatlandes. Yürüyen Köşk schrieb er 2017 als Hommage an den türkischen Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der modernen Türkei, welcher in diesem Werk als Naturfreund gezeigt wird, liess er doch einst zur Rettung einer Platane sein Haus um mehrere Meter versetzen. In den Sog dieser höchst energiegeladenen musikalischen Anekdote ziehen lassen darf man sich vom reisefreudigen Kammerorchester Basel am 19.08. und am 20.08. anlässlich der Festivals in Stresa und in Meran in 'Bella Italia' unter der Leitung von Bar Avni.

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George Gershwin - Concerto in F

George Gershwins vom Jazz inspirierte Rhapsody In Blue erlebte im Februar 1924 eine umjubelte Uraufführung, woraufhin sich der Dirigent Walter Damrosch ebenfalls ein Klavierkonzert von und mit George Gershwin wünschte und in Auftrag gab. Und so entstand das Concerto in F, welches nicht selten als die klassischste Komposition Gershwins bezeichnet wird, da es sich, anders als bei der Rhapsody In Blue, mit einem klaren dreisätzigen Konzertcharakter eng an die traditionelle Konzertform hält, die Verwendung von Jazz-Elementen jedoch konsequent weiterführt: Die pulsierenden Rhythmen, die synkopierte Melodik, die Ausdrucks-Chromatik, die gestopften Blechbläser, die Posaunen-Glissandi, das grosse Schlagwerk zeugen davon. Im Kopfsatz feiert Gershwin das moderne, vom Charleston-Fieber gepackte Amerika, der langsame Moll-Satz ist vom Blues inspiriert, und das Finale, eine Art Charleston-Rondo, gerät zu einer »Orgie von Rhythmen«, wie es der Komponist selber beschrieb. Die Uraufführung des Concerto in F im Dezember 1925 in New York – wieder mit Gershwin persönlich am Klavier – war erneut ein Riesenerfolg. Kein Geringerer als Igor Strawinsky sprach von einem Meisterwerk, welches nun einmal mehr auch in Luzern anlässlich des bevorstehenden Lucerne Festivals zu Ehren kommt: Am 14.08. mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Riccardo Chailly, am Klavier kein geringerer als Frank Dupree.

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Funktion

Vereinigter Bühnen-und Konzert-Vertrieb
Exklusivvertretung der Musikverlage Schott Music,
Universal Edition und diverser Subverlage
Weitere Informationen

Aufführungen

Freitag,

Luigi Dallapiccola

Piccola musica notturna - Pantomimischer Tanz nach einem Gedicht von Manuel Machado
Mit dem Jugend-Sinfonieorchester Aargau
Dirigent/chef d'orchestre: Hugo Bollschweiler
SolistIn:
Lenzburg (Schloss)

Samstag,

Dmitri Schostakowitsch

Das goldene Zeitalter - Ballettsuite für Orchester
Mit dem Sinfonie Orchester Biel Solothurn
Dirigent/chef d'orchestre: Yannis Pouspourikas
SolistIn:
Biel (Stadtpark)

Samstag,

György Ligeti

Concert Românesc für Orchester
Mit dem Kammerorchester Basel
Dirigent/chef d'orchestre: Bar Avni
SolistIn:
Basel (Stadtcasino)

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