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Alban Berg - Violinkonzert 'Dem Andenken eines Engels'
In wenigen Werken der Musikgeschichte ist die Komposition so subtil, so fragil und so voller empathischer Wärme auf das Schicksal eines geliebten Menschen bezogen wie in Alban Bergs Violinkonzert 'Dem Andenken eines Engels', welches Manon Gropius, der an einer unheilbaren Krankheit verstorbenen Tochter von Alma Mahler und Walter Gropius, gewidmet ist. Kurz nach Vollendung des Werks erlitt Berg eine Blutvergiftung, der er erlag, die Uraufführung seines Violinkonzerts am 19. April 1936 in Barcelona wurde so zu einer Totenfeier nicht nur für das junge Mädchen, sondern auch für den Komponisten selbst. Eine Musik, die Alban Bergs innere Gemütsverfassung widerspiegelte, Klänge die zugleich tonal und atonal, die einerseits klar und zurückgenommen, andererseits von tiefster Ausdruckskraft sind, Klänge, in denen eine Zwölftonreihe erst mit einem Volkslied und schliesslich mit einem Bachchoral verschmilzt. Das Werk, welches zu Bergs berührendsten Werken zählt und auf Spielplänen zum Standardrepertoire gehört, kommt nun am 17.05. im Rahmen des Programmschwerpunktes Pulse des Lucerne Festivals 2026 erneut zu Ehren, interpretiert vom Mahler Chamber Orchestra im Zusammenspiel mit Patricia Kopatchinskaja unter der Leitung von Elim Chan.
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Schott journal
Nicht wenige Orchester und Ensembles auf internationaler und natürlich auch auf nationaler Ebene haben sich fast gänzlich dem Streicherklang verschrieben, setzen sich also aus Streichinstrumenten zusammen, so beispielsweise die Camerata Bern, das Zürcher Kammerorchester, die Camerata Zürich und die Festival Strings Lucerne. Diese spezifische klangliche Zusammensetzung bietet nicht lediglich technische und organisatorische Vorzüge, da die Bogeninstrumente Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass derselben Familie angehören, sozusagen miteinander verschmelzen, kann ein homogener und geschlossener Klangkörper erzeugt werden: Von sehr zart und filigran bis hin zu kraftvoll und intensiv, ohne dass die Balance zwischen verschiedenen anderen Instrumentengruppen wie zum Beispiel den Bläsern neu austariert werden muss. Dieser Konzentration auf eine Instrumentengruppe trägt nun die jüngste Ausgabe des Schott journals mit dem aussagekräftigen Titel ‘A Matter of Strings’ Rechnung. Zur Aufgabe gemacht hat es sich die Redaktion von Schott Music, eine breite Palette an Streichorchesterwerken, vornehmlich aus den vergangenen 20 Jahren, zusammenzustellen. Die Ausbeute ist überzeugend, die Vielfalt beeindruckend. Hinweise auf Uraufführungen weltweit, einmal mehr auf das Hans Werner Henze-Jubliäumsjahr 2026 und wertvolle Tipps für Programmplanungen bilden auch in dieser Ausgabe des Schott journals die Themenschwerpunkte.
Erich Wolfgang Korngold - Konzert D-Dur für Violine und Orchester
Von Kritikern seinerzeit gönnerhaft als ‚Hollywood-Concerto’ bezeichnet, hat das Violinkonzert des Oscar-preisgekrönten Komponisten Erich Wolfgang Korngold doch sehr viel mehr zu bieten. Ein Potpourri der schönsten Leinwandhits ist dieses dreisätzige Orchesterstück allemal, die Erzählstränge feingliedrig, lieblich, aber auch aggressiv und durchaus wuchtig miteinander verknüpft, zählt es jedoch zu den spätromantischen Meisterwerken schlechthin. Seinerzeit von der Presse nicht gut aufgenommen und dem entsprechend ausbleibendem Erfolg, wird das Stück heute mehr und mehr geschätzt, gespielt und gehört mittlerweile zum Standardrepertoire. Ein unschlagbar schwelgerisches, jedoch nicht kitschiges Stück Musik, von zahlreichen Solist*innen in der Vergangenheit auf ganz unterschiedliche Art und Weise interpretiert, darf man nun auf eine weitere Auslegung von Maria Dueñas gespannt sein. Am 08.05., am 09.05. und am 10.05.2026 in der Tonhalle am See gemeinsam mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Paavo Järvi.
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Vereinigter Bühnen-und Konzert-Vertrieb
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