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Jacques Offenbach - Les Contes d'Hoffmann
Eine regelrechte Knacknuss für jedes Theater ist die Umsetzung der fantastischen Oper Les Contes d’Hoffmann von Jacques Offenbach: Aus welcher Partitur, aus welcher Fassung soll gespielt werden, und soll das Wagnis eingegangen werden, eine einzige Sängerin für alle vier Frauenpartien zu besetzen, oder doch lieber umgekehrt. Wie auch immer: Das Werk ist eines der populärsten der Opernliteratur, basierend auf den meist exzentrischen Erzählungen von E.T.A. Hoffmann, welcher als unglücklich verliebter Dichter die Rolle des Hauptprotagonisten einnimmt und im Alltag und vor allem in Liebesbeziehungen verloren seinen inneren Reichtum erst am Schreibtisch zu entfalten vermag. In einem raffinierten Vexierspiel zwischen Realität und Imagination begegnet er seinen eigenen literarischen Figuren. Dieser wilde Mix aus Tragödie, Komödie und skurril Fantastischem wird ab dem 12.09. bei Konzert und Theater St. Gallen zum Saisonauftakt auf dem Programm stehen mit dem Sinfonieorchester St. Gallen unter der Leitung von Michael Zlabinger, in der Titelrolle kein geringerer als Rolando Villazon. Gespielt wird aus der erstklassigen und populären bei Schott Music herausgegebenen Fassung von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck.
Schott journal
Kunst gegen das Vergessen, so lautet das Credo nicht weniger Künstler:innen aus den darstellenden Künsten, Literatur und natürlich auch aus der Musik. Kriege, Terror, Totalitarismus, Teilung und Wiedervereinigung: Kunstschaffende setzen sich mit diesen Ereignissen, welche nicht zuletzt unsere Gesetze und Grundwerte geprägt haben und es nach wie vor tun, auseinander und halten die Erinnerung lebendig. In Zeiten wie diesen, in welchen Geschichtsklitterung, Rassimus und Antisemitismus weltweit zunehmen, setzt die Redaktion des Schott journals in der eben erst erschienen Herbstausgabe ein deutliches Zeichen und zeigt auf, dass Kunst nicht nur unterhalten, sondern auch aufrütteln und sensibilisieren kann. Auf ein breites Spektrum an Werken aus dem grossen Verlagskatalog bei Schott Music ist man auch zu dieser Thematik gestossen, im Detail vorgestellt werden sie in dieser Ausgabe, geliefert werden wertvolle Tipps für künftige Programmplanungen. Weiter runden Hinweise auf Uraufführungen weltweit, Neueinspielungen und wichtige Jubiläen die Themenvielfalt auch dieser Ausgabe ab.
Sommer, été, estate = Festivalsommer
Der diesjährige Festivalsommer hat auch in der Welt der klassischen Musik bereits mitte Juli Fahrt aufgenommen. Den für das von uns vertretene Repertoire relevanten Auftakt hat das beliebte Verbier Festival gebildet, welches zwar demnächst auch schon wieder die Tore schliessen wird, ist man aber schon in der Gegend unterwegs, empfiehlt sich unbedingt ein Abstecher in das beschauliche Walliser Bergdorf Ernen. Das etwas kleinere, jedoch nicht minder interessante Festival mit mittlerweile internationaler Ausstrahlung lockt wie immer mit einer ausgeklügelten Programmgestaltung. In einem mittelalterlichen Ambiente darf man am Murten Classics durchaus auch zeitgenössische Musik geniessen, im Osten der Schweiz wiederum, am Davos Festival, werden vor allem junge Musiker:innen glänzen und vermutlich wie immer ein ebenso junges Publikum ansprechen. Und last but not least startet am 13.08. das renommierte Lucerne Festival, die Crème de la Crème aller Festivals sozusagen, und dies unter neuer Intendanz, so dass man also durchaus auf neue Akzente gespannt sein darf. Mit dabei einmal mehr zahlreiche, von uns vertretene Werke, interpretiert von erstklassigen Orchestern und Solist:innen im Konzertsaal des KKL, welcher nicht nur architektonisch, sondern vor allem auch durch seine einzigartige Akustik besticht. Mit dem Ausklang dieses heissen Festival-Sommers am 13.09. wird dann quasi auch schon wieder der nahtlose Übergang in die vielversprechende neue Saison 2026/2027 eingeläutet. Mehr dazu demnächst...
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Vereinigter Bühnen-und Konzert-Vertrieb
Exklusivvertretung der Musikverlage Schott Music,
Universal Edition und diverser Subverlage
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Aufführungen
Samstag,
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