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Schott journal

Kunst gegen das Vergessen, so lautet das Credo nicht weniger Künstler:innen aus den darstellenden Künsten, Literatur und natürlich auch aus der Musik. Kriege, Terror, Totalitarismus, Teilung und Wiedervereinigung: ​Kunstschaffende setzen sich mit diesen Ereignissen, welche nicht zuletzt unsere Gesetze und Grundwerte geprägt haben und es nach wie vor tun, auseinander und halten die Erinnerung lebendig. In Zeiten wie diesen, in welchen Geschichtsklitterung, Rassimus und Antisemitismus weltweit zunehmen, setzt die Redaktion des Schott journals in der eben erst erschienen Herbstausgabe ein deutliches Zeichen und zeigt auf, dass Kunst nicht nur unterhalten, sondern auch aufrütteln und sensibilisieren kann. Auf ein breites Spektrum an Werken aus dem grossen Verlagskatalog bei Schott Music ist man auch zu dieser Thematik gestossen, im Detail vorgestellt werden sie in dieser Ausgabe, geliefert werden wertvolle Tipps für künftige Programmplanungen. Weiter runden Hinweise auf Uraufführungen weltweit, Neueinspielungen und wichtige Jubiläen die Themenvielfalt auch dieser Ausgabe ab.

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Sommer, été, estate = Festivalsommer

Der diesjährige Festivalsommer hat auch in der Welt der klassischen Musik bereits mitte Juli Fahrt aufgenommen. Den für das von uns vertretene Repertoire relevanten Auftakt hat das beliebte Verbier Festival gebildet, welches zwar demnächst auch schon wieder die Tore schliessen wird, ist man aber schon in der Gegend unterwegs, empfiehlt sich unbedingt ein Abstecher in das beschauliche Walliser Bergdorf Ernen. Das etwas kleinere, jedoch nicht minder interessante Festival mit mittlerweile internationaler Ausstrahlung lockt wie immer mit einer ausgeklügelten Programmgestaltung. In einem mittelalterlichen Ambiente darf man am Murten Classics durchaus auch zeitgenössische Musik geniessen, im Osten der Schweiz wiederum, am Davos Festival, werden vor allem junge Musiker:innen glänzen und vermutlich wie immer ein ebenso junges Publikum ansprechen. Und last but not least startet am 13.08. das renommierte Lucerne Festival, die Crème de la Crème aller Festivals sozusagen, und dies unter neuer Intendanz, so dass man also durchaus auf neue Akzente gespannt sein darf. Mit dabei einmal mehr zahlreiche, von uns vertretene Werke, interpretiert von erstklassigen Orchestern und Solist:innen im Konzertsaal des KKL, welcher nicht nur architektonisch, sondern vor allem auch durch seine einzigartige Akustik besticht. Mit dem Ausklang dieses heissen Festival-Sommers am 13.09. wird dann quasi auch schon wieder der nahtlose Übergang in die vielversprechende neue Saison 2026/2027 eingeläutet. Mehr dazu demnächst...

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Funktion

Vereinigter Bühnen-und Konzert-Vertrieb
Exklusivvertretung der Musikverlage Schott Music,
Universal Edition und diverser Subverlage
Weitere Informationen

Aufführungen

Montag,

Hans Werner Henze

Sinfonia Nr. 9 für gemischten Chor und Orchester
Mit dem Konzertorchester Berlin
Dirigent/chef d'orchestre: Joana Mallwitz
SolistIn:
Luzern (KKL) LUCERNE FESTIVAL

Donnerstag,

Erich Wolfgang Korngold

Konzert D-Dur für Violine und Orchester op. 35
Mit dem Tonhalle-Orchester Zürich
Dirigent/chef d'orchestre: Paavo Järvi
SolistIn: Maria Duenas
Bonn
(D, Beethovenhalle)

Samstag,

Kurt Weill

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (1930), Text von Bertolt Brecht, Oper in drei Akten mit grossem Orchester
Mit dem Sinfonieorchester Basel und dem Ensemble Theater Basel
Dirigent/chef d'orchestre: Stefan Klingele
Inszenierung: Benedikt von Peter
Ort: Basel (Theater)

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