Schott journal

Wasser ist seit Jahrtausenden ein zentrales, vielschichtiges Motiv in der Kunst und in allen Kunstepochen, welches Leben, Reinheit, Vergänglichkeit aber auch ungebändigte Naturgewalt symbolisiert und somit eine gewisse Faszination ausübt, nicht zuletzt deshalb, weil es in der Natur als einziges Element in drei Aggregatszuständen vorkommt und damit in welcher Form auch immer beruhigend wirken, aber natürlich auch eine bedrohliche Atmosphäre erzeugen kann - kurz: Wasser ist der Ursprung allen Lebens und auch in der Kunst in vielerlei Formen präsent. Der Grund für die Popularität des Wassers als Motiv bei Kunstschaffenden liegt einerseits an seiner existenziellen und kulturellen Bedeutung für das menschliche Leben, andererseits an seinen physikalischen Eigenschaften mit den daraus resultierenden vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die Redaktion des Schott journals dieses facettenreiche Element als Themenschwerpunkt in den Fokus stellen würde. Und man ist förmlich in die Weiten des umfangreichen Verlagskataloges passend zu der Thematik eingetaucht und mehr als fündig geworden. Eine ganze Reihe an Werken mit dem entsprechenden Themenbezug aus allen Epochen und Stilrichtungen werden in der neuen Ausgabe des Schott journals sehr ausführlich vorgestellt. Hinweise auf Uraufführungen weltweit, Neuerscheinungen und Einspielungen runden die Themenvielfalt auch dieser Ausgabe ab.

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