Grażyna Bacewicz - Konzert fur Streichorchester

Nicht nur in Polen gilt Grażyna Bacewicz nach wie vor als bedeutende Pionierin der Moderne, dabei präsentierte sie sich in kreativer Hinsicht stets ausgesprochen unabhängig und befreit von jedweden Zeitgeistphänomenen oder Dogmen. Avantgardistischen Strömungen stand sie genauso unbeeindruckt gegenüber wie einem herkömmlichen Neoklassizismus, vielmehr strebte sie nach einer möglichst harmonischen Verbindung von Tradition und Moderne. Der schönste Beweis dafür findet sich im Konzert für Streichorchester wieder, welches gemeinhin als Grażyna Bacewiczs Opus magnum angesehen und sogar als ihre „Neunte Symphonie“ bezeichnet wird. Es ist zweifellos eines der bedeutendsten Werke der polnischen Musik des 20. Jahrhunderts und eines der wenigen zeitgenössischen Werke, welches es immer wieder in die Programme grosser und auch kleinerer Konzertveranstalter:innen schafft. Eine Musik, die gleichermassen kraftvoll und zart ist, Witz und Lebensfreude versprüht, dabei aber nie beliebig wirkt. Ein weiteres Mal zu geniessen ist das Werk noch in diesem ausklingenden März mit dem Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Marzena Diakun - am 24.03. in Zürich in der Tonhalle am See.

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