George Gershwin - Porgy and Bess

Möglichst authentisch wollte George Gershwin sein und mit Porgy and Bess eine American Folk Opera schaffen, die das wirkliche Leben der Afroamerikaner in der Schwarzensiedlung Catfish Row in Charleston um 1870 schildert. Im Mittelpunkt der Handlung steht der körperlich behinderte Porgy, der die schöne Bess bei sich aufnimmt, nachdem ihr Mann Crown einen Mord begangen hat und sich auf der Flucht befindet. Porgy und Bess verlieben sich ineinander, Crown fordert im weiteren Verlaufe der Handlung seine Frau mit Gewalt zurück, hat jedoch letztendlich im erbitterten Kampf mit Porgy das Nachsehen. Die Grenzen zwischen Musical und Oper sind fliessend, das Werk vereint Elemente aus dem Spiritual, Blues, Jazz und aus der europäischen klassischen Musik in sich und sprengt damit den Rahmen einer klassischen Oper. Zahlreiche Gesangsnummern aus dem Werk wie etwa das legendäre Summertime sind weltbekannt und haben nicht nur unter Klassikfreunden Kultstatus erlangt. Eine Geschichte um Liebe, Hass, Eifersucht und Diskriminierung verpackt in eine grandiose, gross angelegte Musik, welche am 15.04. und 16.04. in einer konzertanten Umsetzung im Stadtcasino Basel zu hören und zu geniessen sein wird - mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Chor Theater Basel und mit den Basler Madrigalisten unter der Leitung von Wayne Marshall.

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